Montag, 7. März 2016

Alles für die Katz!


Wir hatten immer viele Tiere in der Familie. Hunde, Kaninchen, Wellensittich, Meerschweinchen, Hühner, Pferde…ja, teilweise ging es zu bei uns wie in einem Zoo. Was ich aber nie bekommen habe, war eine Katze. Das mochte daran liegen, dass meine Eltern mehr die „Hundetypen“ sind.
Letztes Jahr fingen meine Überlegungen an mir nun endlich eine Katze zuzulegen. So ein Tier ist eine große Verantwortung und will gut umsorgt sein. Da ich auf dem Land wohne und ringsherum fast nur Wald und Wiese ist, hätte eine Katze wirklich ein Traumrevier bei mir. Aber welche Katzenrasse soll es sein? Und muss es überhaupt eine Rassekatze sein?




Die Tierheime sind voll und meine letzten beiden Hunde, als auch mein Pferd habe ich mehr aus Mitleid als aus Verstand genommen. So wäre mein erster Hund als schwächste im Wurf und zugegeben auch der hässlichste. Die Züchter wollten sie ertränken. Mein zweiter Hund wurde von den Vorbesitzern misshandelt und sollte ins Tierheim gegeben werden und mein Pferd ist etwas krumm und schief gewachsen und ist nun bereits seit 10 Jahren Frührenter und genießt sein Leben auf der Koppel. Es bereitet unglaublich viel Freude besonders solchen Tieren ein schönes Leben zu schenken.



Aber man muss auch wissen, dass Tiere mit diversen Schicksalsschlägen nicht immer einfach zu handhaben sind. So war mein erster Hund die ersten Monate sehr schwach und kränklich. Mein zweiter Hund anfangs bissig und bis zuletzt ein wenig speziell, wenn auch an sich sehr lieb. Man musste ihn einfach nur kennen. Und mein Pferd bereits mit 15 Jahren nicht mehr reitbar.  Dennoch hatte und habe ich sie alle unglaublich lieb.



Nun sollte es also ein Kater sein. Am liebsten Britisch Kurzhaar in blau. Ich finde diese Tiere unglaublich schön. Und ein Kitten wollte ich haben. Wie es meisten dann bei mir so läuft kam alles anders und die Freundin einer Arbeitskollegin hatte gerade drei kleine Katzenbabys bekommen von denen eins noch ein Zuhause suchte. "Total unverbindlich" schaute ich mir die Kleine an. Es war eine Katze, kein Kater und mit etwas längeren Haaren. Und auch nicht blau sondern getigert. Also fast das Gegenteil von dem was ich mir vorgestellt hatte. Aber was soll ich sagen…gesehen und verliebt :-)
So wohnt die kleine Momo nun seit November bei mir und logo musste sie schon für das eine oder andere Foto herhalten. Auch wenn ich Katzenbilder in der Wohnung immer etwas schwierig finde. Man hat meist kein schönes Licht und der Hintergrund ist unruhig.  Allerdings muss sie noch ein paar Wochen warten, bis sie die große weite Welt erkunden darf. Dann gibt es auf jeden Fall ein Outdoor-Shooting :-) 




Es macht auf jeden Fall unglaublich viel Spaß mit ihr. Sie apportiert Bälle wie ein Hund, liebt Wasser über alles und ist wahnsinnig verschmust! Genau so hatte ich mir das Zusammenleben mit einem Stubentiger immer vorgestellt. :-)

Liebe Grüße,
Pia 

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